Mehr Wohlstand durch freien und funktionierenden Wettbewerb

Ein freier und funktionierender Wettbewerb schafft Wohlstand und kommt damit nicht zuletzt auch den Verbrauchern zugute. Schwächere Marktteilnehmer werden durch die bestehende Rechtsordnung bereits effektiv vor ihren mächtigen Wettbewerbern geschützt. Eingriffe in die Vertragsfreiheit führen zu Effizienzverlusten, Marktstörungen und schaden daher der Verbraucherwohlfahrt.

Verbrauchersteuerung und eine weitere Regulierung der Beziehungen zwischen Unternehmen und Kunden schränken die Autonomie der Verbraucher im Bereich der privaten Lebensführung unverhältnismäßig ein, führen zu staatlichem Paternalismus und sind mit einer freiheitlichen Gesellschaftsordnung nicht vereinbar.

Die Politik muss den richtigen Rahmen setzen, damit die Grundprinzipien der Sozialen Marktwirtschaft, des europäischen Binnenmarktes sowie die unternehmerische Freiheit, die Souveränität der Verbraucher und die autonome Preisgestaltung weiterhin ihre positive Wirkung für unseren Wohlstand entfalten können.

Dazu gehören auch einheitliche steuerliche Wettbewerbsbedingungen, egal, wo ein Handelsunternehmen ansässig ist und von wo die Ware geliefert wird. Der Handelsverband Deutschland – HDE wird die weitere Umsetzung des EU-Mehrwertsteuer-Digitalpakets aktiv begleiten, um zu praxisgerechten Lösungen beizutragen. Weiterhin sollen alle Unternehmen einer fairen Besteuerung ihrer Erträge unterliegen, egal ob sie dem Kunden ihr Angebot über digitale Plattformen oder eine klassische Geschäftspräsenz präsentieren.

Forderungen

  • Handlungsspielräume in den B2B-Beziehungen zu gewährleisten
  • Autonome Verbraucherentscheidungen durch angemessenen Verbraucherschutz zu ermöglichen
  • Preisgestaltungsfreiheit als Kernelement des freien Wettbewerbs zu sichern
  • Handelsschranken im EU-Binnenmarkt weiterhin konsequent abzubauen

Positionen

Der EU-Binnenmarkt ist die Grundvoraussetzung für die europäische wirtschaftliche Integration. Die Verbraucher profitieren durch zunehmenden Wettbewerb von niedrigeren Preisen und einer größeren Auswahl an Produkten.

Zur Position

Die geltende Rechtsordnung enthält verschiedene Regelungen, welche die Vertragsfreiheit in den B2B-Beziehungen einschränken. Dies führt im Ergebnis zu Wettbewerbsbeschränkungen…..

Zur Position

Grundlage der Verbraucherschutzgesetzgebung ist das Verbraucherleitbild. Die Frage, wie schutzbedürftig der Verbraucher in der Praxis ist……

Zur Position
Weitere Handlungsfelder

Corona hat die hierzulande bestehenden Strukturschwächen schonungslos offengelegt und den Strukturwandel weiter beschleunigt. Der Handel benötigt politischen Rückenwind, um nach dem Lockdown wirtschaftlich wieder durchstarten zu können.

Mehr

Nachhaltigkeit kann und darf kein Eliteprojekt sein.
Wir machen es uns zur Aufgabe, die Breite der Gesellschaft mit allen Einkommensgruppen zu erreichen. An der Schnittstelle zum Verbraucher kommt dem Einzelhandel die besondere Rolle zu, die gestiegene Nachfrage nach verantwortungsbewussten Produkten zu erfüllen und Anreize für nachhaltigen Konsum zu setzen.

Mehr

Unsere Innenstädte sind nicht nur ein bedeutender Wirtschaftsfaktor, sondern auch ein europäisches Kulturgut und ein wichtiger Ort der Begegnung und Identifikation. Sie leisten damit einen wichtigen Beitrag zum gesellschaftlichen Zusammenhalt in unserem Land.

Mehr

Corona hat den digitalen Strukturwandel im Handel weiter beschleunigt. Damit die durch die Corona-Krise ohnehin stark belasteten kleinen und mittelständischen Händler angesichts des großen Investitionsbedarfs den Anschluss nicht verlieren, sind sie auf besondere Förderung bei der digitalen Transformation und der Weiterentwicklung der Geschäftsmodelle angewiesen.

Mehr

Der Einzelhandel leistet als einer der größten Arbeitgeber und Ausbilder in Deutschland einen wesentlichen Beitrag zum Wohlstand des Landes. Für einen gelungenen Neustart nach der Krise braucht es vor allem ein flexibles Arbeitsrecht, das es ermöglicht, die Chancen einer modernen Arbeitswelt voll auszuschöpfen.

Mehr